Rad Power Radrhino 2017
#91
Ich habe meinen Schraubkranzabzieher der Länge nach mit einer Flex eingeschnitten, so dass ich das Kabel durch legen kann...
#92
War der Materialverlust kein Problem beim Drehen mit dem Schraubenschlüssel?
#93
Hallo zusammen,

das Lob für den Lieferanten war wohl etwas verfrüht:

Für den Aufbau des geschmolzenen Hinterradschutzbleches muss man die Rückleuchte demontieren. Danach muss man die Kabel entfernen, die Kabelschuhe abschneiden, dass Kabel durch das Schutzrohr unter dem Schutzblech herausziehen und anschließend das Schutzblech ausbauen. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Das Kabel durch das Schutzrohr fummeln etc.

Probleme:
1. Das Schutzblech passt nicht. Das neue Schutzblech ist ca. 1 cm breiter als das alte. Dadurch passt es nicht zwischen die Streben, es lässt sich nicht befestigen. Das Hinterrad passt nicht mehr.
2. Wie bekomme ich jetzt neue Kabelschuhe und Schrumpfschläuche auf das alte Kabel? Passende Kabelverbinder als Alternative fehlen.
3. Das ganze ist ja ein Garantiefall. RAD verlagert den gesamten Arbeitsaufwand auf mich und dann passiert noch so ein Mist. Das halb auseinandergebaute Bike steht jetzt im Wohnzimmer.
4. Ich habe denen das gestern noch per Mail mitgeteilt. Sonst ware die immer ziemlich fix mit der Antwort, diesmal meldet sich niemand.

Ich befürchte, dass die Ersatzteilsituation bei RAD katastrophal ist. Alles was nicht Zubehör ist haben die als Importeure nicht vorrätig, noch nicht einmal Reifen. Die meisten alternativen Reifen haben ja keine Zulassung für ein E-Bike. Und diese Reifen stehen in der Zulassung.

Das Kabel für das Rücklicht ist am Controller übrigens direkt verdrahtet und nicht mit einem Higo-Stecker verbunden. Das neue Schutzblech hätte einen Higo-Stecker. Hat jemand eine Idee, wo man die passende 4-polige blaue Higo Buchse oder diese kleinen Kabelschuhe bestellen könnte (und die Bezeichnung der Kabelschuhe).

Viele Grüße

Torsten
#94
Mach mal bitte Bilder, was wie nicht passt.
Die Kabelschuhe bekommt man an jeder Ecke, da muss man sich nicht auf irgendein Fabrikat festlegen.
Moscow 27,5" 48V, C6BBT, EPIXON 120, NCX SP12, DT Swiss, Deore XT, AVID, Race King 2.2 RS
---
FT 26 48V, Deckas 44T, Deore M591, KMC X-8, Willyn UL, FD 7075, Tektro Auriga, CFK Vorbau,Lenker, Sattelst., Jumbo Jim 4,0"/4,4"
#95
Hallo zusammen,

es ist ein bisschen Zeit vergangen seit dem letzten Post, hatte aber vieles zu tun. Hier der Stand von August und meine Erfahrungen bis heute:

Ich musste feststellen, dass gut versteckt tatsächlich eine Steckverbindung für das Rücklicht existiert. Das war erst erkennbar, nachdem ich alle Kabelbinder aufgeschnitten hatte. Er war wirklich gut versteckt. Das Rück- und Bremslicht funktioniert jetzt einwandfrei.

Das Schutzblech musste ich an den Seiten zurechtsägen, danach passte es dann in den Rahmen. Es ist gefühlt auch dicker als das alte Schutzblech.

Vorne habe ich jetzt ein 52 Bosch-Kettenblatt montiert, allerdings ohne Kettenschutzring. Am Anfang hatte ich das Problem, dass mir die Kette 2-3 Mal abgesprungen ist, seit dem ich aber Einmal-Handschuhe mitführe nicht mehr.

Da ich nicht fähig war, das hintere Ritzel abzuschrauben, habe ich es dort belassen. In der Praxis ist das kein Problem, da ich noch nicht dazu in der Lage bin, mit hoher Trittfrequenz auf dem kleinsten Ritzel zu fahren. Meist fahre ich im 4. oder 5. Gang. Im4. habe ich dann ca. 32-33 km/h auf dem Tacho, im nächsten Gang ca. 4-5 km/h mehr. Im Controller habe ich jedoch den kleinsten Radumfang eingestellt, so dass der Controller einige km/h weniger anzeigt. Wahrscheinlich hätte es ein 48 Kettenblatt auch getan. Für den 6. Gang sollte es vorerst bergab gehen, insbesondere für das bisher selten benutzte 7. Ritzel.

Zusätzlich habe ich vorne und hinten die Magura MT5e montiert und muss jetzt, nach ca. 2.000 km, hinten die Bremsbeläge tauschen. Anscheinend muss ich meine Bremstechnik verbessern.

Den Gashebel habe ich totgelegt und die Griffe getauscht, da ich das Rad bewusst als S-Pedelec verwenden wollte.

Auf Stufe 5 ist eine Akkuladung für hin 18 km mit ca. 270 Höhenmetern und zurück 18 km und ähnlichen Höhenmetern nur sehr knapp ausreichend (bei ca. 120 kg Gewicht ohne Rad). Die letzten paar Kilometer muss man dann schon auf Stufe 3 zurückschalten.

Es ist auch auf jeder Strecke eine schöne Abfahrt dabei, die dann ohne Motorunterstützung eine Geschwindigkeit in der Spitze von 60 km/h zulässt. Das Gerät liegt dabei sehr stabil auf der Straße und auch in der ein oder anderen Kurve. Es wackelt nichts, keine Vibrationen.

Viele Grüße

Torsten
[-] Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke zu johntjames für diesen Beitrag:
  • Crusaider1, mr.klam
#96
(04-06-2018, 12:43)Honeypie schrieb: Wer sich für dieses Bike interessiert ein paar Infos:

- Es handelt sich hierbei um die spezielle S-Pedelec Variante L1e-A (<1000W Dauerleistung, < 25km/h)
- Motorantrieb ohne in die Pedale zu treten
- Fahrradhelm erforderlich in DE
- Radwege dürfen befahren werden in DE
- Haftpflichtversicherung (KZ) erforderlich ab ca. 30€ pro Jahr

Die neue 2018er Version, welche wieder den regulären Preis kosten wird, soll ab August in NL erhältlich sein.
In 3Tagen kann man im NL Showroom die 2018er Version ansehen - leider aber noch nicht Probefahren.
Die 2017 Version kann man Probefahren, sie verhält sich beim Fahren fast identisch (lediglich anderer, höherer Lenker).
Man kann das Bike direkt im NL-Showroom kaufen und mitnehmen.

( Alle Angaben ohne Gewähr)

Hallo

Nun haben wir 2020 und die Seite Rechtliche Einordnung der Elektrofahrräder
spricht eine andere Sprache.Was haltet ihr davon.Ich hätte gerne 25km/max mit 1000W für die Straße ohne alles.
#97
Hätte mancher gerne, gibt's aber nicht....
 ex:NCM Moscow 36/48V, Rockshox TK30 Gold, 27,5, C6, Suntour Sattelstütze und Doppelbremsabschalter
Ex FAT black
Stromer ST1X


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