Dicke Akkus mit dicken Preisen kommen
#1
Guten Morgen,

hab beim Ali erste Akkus mit 48V und 25ah gesichtet. Sind mit den neuen 21700 Zellen bestückt und sollten bei Moscow etc. passen. Preis ca. 670 Euronen…..

Was meint ihr dazu??

Grüße


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Moscow +, 04-19, Rock Shox Lyric Select 150mm,
C6, Daumengas, Suntour NCX....
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  • chris, ebikemanni, ThunderTiger
#2
...

Nicht schlecht, für jemanden der es braucht.

Ist halt auch immer eine Frage des Gewichts.

Für die normale Hausstrecke hat bei mir aber jeder Akku ab 16 Ah aufwärts gelangt.
Mehr als 20 Ah mussten es nie sein.

Und so richtig sicher und beruhigt hat man sich bei einer Mega großen Tour erst mit einem zweiten / Zusatzakku gefühlt.

Und da hat es dann auch ein günstiger, gebrauchter 13 AH getan.
Und sowas reicht für die Kurzstrecke zur Eisdiele ja allemal.

Dafuer




Wie hat es hier mal jemand sehr treffend formuliert:

Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe, nicht dafür was ihr versteht.



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  • chris, Christtcwhm, Der Westerwäller, ebikemanni, maxblank
#3
Schon beeindruckend was machbar ist, aber ich habe meine 21Ah erst ein einziges mal in einer Tour leer gefahren.
Waren dann 150km, einiges an Strecke nur per Daumengas, mind. 20km davon mit 40+ km/h...
Also, wenn man da noch nen größeren Akku benötigt, würde ich gerne lesen wollen, was die Person so gemacht und erlebt hat...  Bier
LG
Christian

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#4
Moin, moin!
Ich bin zwar kein "E-Bike-Crack" (habe erst 5000km und das in 3 Jahren Cry ),
kann mich aber meinen Vorrednern nur anschließen:
Ein Zweitakku mit "normaler" Leistung (16 / 17,5Ah) ist da wesentlich sinnvoller!

Meine Testfahrt vom Westerwald quer durch den Taunus bis zum Main (und zurück):
Hinfahrt:
- 21Ah-Akku
- "faulste" Fahrweise (immer höchste Stufe mit unangestrengtem Pedelieren)
- überwiegend Waldwege über Stock und Stein
- 1.500 Höhenmeter
- Reichweite: 80km!
(an dieser Stelle nochmals 1000x Danke an @marcustoe für dieses tolle Akku!!!)
Knutsch
Rückfahrt:
- 16Ah-Akku
- "faulste" Fahrweise (immer höchste Stufe mit unangestrengtem Pedelieren)
- noch bequemer mit Navi, demnach besser ausgebaute Fahrradwege
- nur noch 780 Höhenmeter
- Reichweite: 80km!

Die restliche Strecke (40km) jeweils unaufgeregt das Zweitakku benutzt!

Bei allen anderen (normalen) Touren hatte ich immer mein Zweitakku dabei und kann nur bestätigen:
Es ist extrem beruhigend zu wissen, daß man im Falle eines Falles noch ein "Safety-Pack" auf dem Gepäckträger hat.

Als Gegenbeispiel:
Einmal (und nie wieder!) bei Minusgraden im Westerwald so ca. 55km-Rundtour nur mit einem Akku (21Ah) gefahren.
Auf den letzten 20Km fing ich an "Blut und Wasser" zu schwitzen als ich beobachten musste, wie die Voltzahl stetig abfiehl.
Unterstützung runtergeschaltet und trotzdem die letzten 5km mit "ohne Balken" gerade noch so geschafft!
Angel
Ich glaube nicht, dass mich die 4Ah mehr beruhigter hätten fahren lassen.
Mit nem Zweitakku hätte ich danach meinen Angstschweiß nicht abduschen müssen...
Biggrin
Es gibt zudem noch andere Gründe, die gegen ein einzelnes Akku sprechen (techn. Ausfälle, etc.).
Was dafür spricht: Man hat ein wahnsinnig fettes Teil zwischen den Beinen (für die, die das brauchen...)!
Biggrin
Fazit: "Lieber (günstige) 2x13 als einmal 25Ah"
Dafuer 
Schöne Grüsse aus dem "unkarnevalistischem" Westerwald!
Holger
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#5
@Der Westerwäller

Das hast du perfekt beschrieben.
Genau so sehe ich das auch.

Egal ob Reention, Hailong, ... oder sonstige Akkus.
Egal ob NM oder MM.

Einzig eine genaue Restweiten Anzeige wie etwa bei Bosch kann hier noch ein wenig beruhigen.
Aber auch solche Akkus sind irgendwann einmal leer 😉.




Wie hat es hier mal jemand sehr treffend formuliert:

Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe, nicht dafür was ihr versteht.



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  • Der Westerwäller, ebikemanni
#6
Hallo, ich möchte jetzt keinen persönlich angreifen aber was ich manchmal so lese muss ich echt fragen, immer in höchster Stufe? Das hat für mich doch nichts mehr mit Radfahren zu tun. Es sei denn man hat irgendein Gebrechen. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Dann kommt noch hinzu das die Räder/Motoren gar nicht darauf ausgelegt sind immer Vollgas zu fahren. Man fährt ja auch nicht mit einem Auto immer Vollgas. Ich sage meinen Kunden immer, nicht vergessen es ist immer noch ein Fahrrad. Bei den Dicken Akkus geb ich meinen Vorrednern absolut recht, eher einen zweiten Akku, der bei Bedarf mitgenommen wird. 1) Billiger 2) wenn einer der beiden den Geist aufgibt sind nicht gleich 600€ oder mehr futsch und man kann dann in aller Ruhe einen anderen suchen oder reparieren lassen.
LG Manne

Aktuell:   Conway E-Fully,  FT26 E-Fatbike,  Braga E-Fatbike,  900s Carbon Fully 
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#7
@ebikemanni :
Natürlich immer Vollgas!
Und natürlich, weil's ein Fahrrad ist!
Alle Kraftfahrzeuge bis einschleßlich 50er Roller werden immer Vollgas gefahren. Die 125er Mopeds ausserorts auch.
Ich bin 61 Jahre alt und ich Kann und WILL nicht Fahrrad fahren ohne Motorunterstützung.

Und: "Vollgas" mit'm Pedelec heißt 25KM/h - dat muss dat Ding aushalten - Punkt.

Zum Thema: Ich hab günstig zwei Zweit-Akkus ergattert. Die Verdoppellung reicht mir...
Ciao,
Bernhard
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#8
@ Bernhard,
Wenn du das willst und brauchst ist das ja auch dein gutes Recht. Muss Dir aber trotzdem in 2 Dingen widersprechen. 1) einen z.b. 50er Roller fährt zwar mit vollgas, ist aber dann noch lang nicht an seiner Grenze weil er abgeregelt ist. 2) Klar muss und soll ein E bike dauerhaft 25 km/h aushalten, die frage ist aber in welcher Stufe dauerhaft. Jetzt sagst du wahrscheinlich in jeder. Leider ist das aber nicht so. Wenn du einen Motorschaden hast und die Hersteller beweisen Dir das du immer nur in der höchsten Stufe gefahren bist dann hast du definitiv ein Garantieproblem. Aber hoffen wir mal das es nicht so weit kommt. Ich stehe in einem sehr engen Kontakt mit einem der größten Fahrradhändler im Saarland. Und was der mir immer so alles erzählt wie sich die Hersteller da oftmals aus der Affäre ziehen will man nicht glauben. Ist aber auch egal, sollte ja nur eine Info von mir sein.
LG Manne

Aktuell:   Conway E-Fully,  FT26 E-Fatbike,  Braga E-Fatbike,  900s Carbon Fully 
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  • Der Westerwäller, ThunderTiger
#9
Ich habe auch die Lösung mit einem Zweitakku auf dem Gepäckträger. Einmal 16Ah, einmal 13Ah.
Recht selten, wenn der 16Ah nur noch halbgeladen ist, kommt der 13Ah sicherheitshalber mit.
Wie @ebikemanni geschrieben hat, ist bei einem Defekt nicht gleich der ganze, teure Kaufpreis dahin.
Ausserdem hat man einen Akku eh schon mit dem Bike mitgekauft/mitbezahlt.

@Bernhard logisch, sonst hättest du auch ein Bio-Bike nehmen können. Ich habe ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel und möchte die Motorunterstützung nicht mehr missen.
Aber permanent volle Kanne, warum?
Stufe 3, manchmal Stufe 4 am Aspen sind vollkommen ausreichend für entspanntes fahren um die 20km/h.
Beste Grüße
Gerhard

NCM Aspen+, Himiway Cruiser

























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  • Christtcwhm, Der Westerwäller, ebikemanni, maxblank, ThunderTiger
#10
Grundsätzlich habt Ihr ja in allem Recht!
Ich frage mich nur, besonders bei ebikemanni, warum man immer in so einen provokanten Ton sprechen muß.
Es gibt 1000 Gründe, warum man ebike fährt und dementsprechend 1000 Arten wie man ebike fährt.
Einen als "Gebrechlichen" zu bezeichnen, weil man andere Ansprüche ans Bike stellt, finde ich, mit Verlaub gesagt, selbstherrlich und intolerant
(Sorry manni, dass musste jetzt mal raus, denn Deine Aussage ging ja wohl an meine Adresse). Angel

Ich nutze mein Bike hauptsächlich, um meine tägliche 33km Arbeitsstrecke statt mit dem Auto zurückzulegen (natürlich nur wenn das Wetter mitspielt).
Und dabei geht es mir darum, möglichst schnell und auch nicht total verschwitzt auf der Arbeit anzukommen, bzw. nach einen anstrengenden Tag als Drucker ebenso entspannt nach Hause zu kommen.

Und was meine obige Tourbeschreibung angeht:
Da ging es (neben dem Urlaubseffekt) darum, die Reichweite/Leistung meines gerade neu erworbenem 21Ah-Akku (nochmals Dank sei marcustoe) mit dem Original-NCM-16Ah-Akku zu vergleichen.

Auf Level 6 zu fahren, heißt auch nicht "ständig Vollgas" geben.
Vielmehr heißt das, mögichst schnell auf seine Höchstgeschwindigkeit zu kommen, um dann mit halber oder ohne Unterstützung weiter zu radeln (nur eben schneller...).

Nebenbei: Ich vergleiche das Ebiken nicht mit Radfahren (ich habe großen Respekt vor Radfahrern!).
Das ist für mich eher ein Fahren mit Hilfsmotor. Also Mofa-Fahren (Leute in meinem Alter und älter kennen diese Vehikel noch).
Nur eben elektrisch, gesünder, entspannter, freier, ohne Lärm und Benzin-Gerüche, etc. p.p.
(Ich hatte als Hobby über 30 Jahre lang meine geliebte, alte Florett (Bj. 71) und diese erst mit der Anschaffung des Moscows an einen Liebhaber weitergegeben...)

Nichts für Ungut!
Lasst uns einfach das (e-)biken geniesen - jeder so wie er es mag!
Dafuer 
wenn man sich dann in einer netten Waldgaststätte trifft:
Bier
Holger
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