Unser Moscow hat jetzt ca. 500km auf dem Tacho, sodass sich die ein oder andere Speiche noch gesetzt haben müsste. Meines Erachtens sollte man gerade an einem MTB, welches eine höhere Belastung als ein City- oder Trekkingrad aushalten muss, die Speichen nicht vernachlässigen. Muss aber jeder selbst wissen.
Ein einfaches Tensiometer ist recht leicht erklärt. Eine definierte Feder, deren Federkennlinie bekannt ist, drückt auf die Speiche und generiert einen Ablesewert. Mit dem Ablesewert kann man anhand einer mitgelieferten Tabelle (tensiometerspezifisch) nachsehen, in welchen Bereich für den Speichendurchmesser sich die einzelne Speiche befindet. Am unteren Ende, schon ausserhalb oder im mittleren, im höherem Bereich. Erfreulich bei unserem noch jungen Moscow, die Streuung der Speichenspannungen untereinander war nicht sehr groß. Eventuell deshalb, weil die Endmontage schon bei Sachsenring vorgenommen wurde „Hergestellt in Europa“. Allerdings nach der Tensiometertabelle für diesen Durchmesser ziemlich am unteren Ende.
Wer sich mit dem Gedanken trägt die Speichenspannung selbst zu überprüfen und ggf. selbst korrigieren zu wollen, hier meine Vorgehensweise dazu.
Der von @apple65 für gut befundene und deshalb anschliessend von Lidl verkaufte Montageständer hilft ungemein, wenn man nicht in der Froschhaltung arbeiten möchte.
Alle Speichen je Felgenseite durchnummeriert, um eine eindeutige Zuordnung zu erhalten. Die Vorbereitung kostet leider mehr Zeit als die eigentliche Messung und Korrektur. Aber einmal richtig gemacht hat man Ruhe.
Den Ist-Zustand aller Speichen, je Seite, mit dem Tensiometer gemessen und in eine Tabelle eingetragen. Anschliessend mit dem Speichenschlüssel (Nippelspanner) rundum jede Speiche auf Ablesewert Tensiometer 64-65 erhöht. Das entspricht für eine 2,3mm Speiche wie beim Moscow einem guten Wert in der Mitte. Nicht zu weich, nicht zu hart gespannt.
Wie man anhand der Tensiometertabelle sehen kann entspricht eine Erhöhung des Ablesewertes von 60 auf 65 gleich einer Verdopplung der Vorspannung.
Fortsetzung ...
Fortsetzung ...
Ein einfaches Tensiometer ist recht leicht erklärt. Eine definierte Feder, deren Federkennlinie bekannt ist, drückt auf die Speiche und generiert einen Ablesewert. Mit dem Ablesewert kann man anhand einer mitgelieferten Tabelle (tensiometerspezifisch) nachsehen, in welchen Bereich für den Speichendurchmesser sich die einzelne Speiche befindet. Am unteren Ende, schon ausserhalb oder im mittleren, im höherem Bereich. Erfreulich bei unserem noch jungen Moscow, die Streuung der Speichenspannungen untereinander war nicht sehr groß. Eventuell deshalb, weil die Endmontage schon bei Sachsenring vorgenommen wurde „Hergestellt in Europa“. Allerdings nach der Tensiometertabelle für diesen Durchmesser ziemlich am unteren Ende.
Wer sich mit dem Gedanken trägt die Speichenspannung selbst zu überprüfen und ggf. selbst korrigieren zu wollen, hier meine Vorgehensweise dazu.
Der von @apple65 für gut befundene und deshalb anschliessend von Lidl verkaufte Montageständer hilft ungemein, wenn man nicht in der Froschhaltung arbeiten möchte.

Den Ist-Zustand aller Speichen, je Seite, mit dem Tensiometer gemessen und in eine Tabelle eingetragen. Anschliessend mit dem Speichenschlüssel (Nippelspanner) rundum jede Speiche auf Ablesewert Tensiometer 64-65 erhöht. Das entspricht für eine 2,3mm Speiche wie beim Moscow einem guten Wert in der Mitte. Nicht zu weich, nicht zu hart gespannt.
Wie man anhand der Tensiometertabelle sehen kann entspricht eine Erhöhung des Ablesewertes von 60 auf 65 gleich einer Verdopplung der Vorspannung.
Fortsetzung ...
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Beste Grüße
Gerhard
Gerhard