Umbauhilfe?
#1
Hallo,

ich habe ein Umbauset gefunden. Möchte mein Mountainbike zum E-Bike umbauen.
Bei dem Umbauset stehen Einbaubedingungen. Ich kopiere dies mal hier her.

Elektro-Fahrrad Umbausatz Vorderrad Nachrüstsatz E-Bike 250W 36V 25km/h
Einbaubedingungen:

Gabelnut Durchmesser: 10mm,weil der Motorwellendurchmesser 10mm ist.

Vordergabel Abstand: 100mm

Hintergabel Abstand: 135mm

Nur passend für Freilauf: 5-9 Geschwindigkeit

Passend für: V-Bremse und Scheibenbremse
Scheibendurchmesser: 44 mm (Schraubenlochabstand: 22mm)

An einem Fahrrad habe ich jedenfalls noch nie herumgeschraubt. :)
Mich stört ein wenig die Angabe "Hintergabel Abstand". Es dreht sich ja um ein Vorderrad Nachrüstsatz.
Aber wie prüfe ich die ganzen Angaben genau?

Ich habe jedenfalls ein Scott Aspect 910 XXL (Jahr 2015). Im Internet habe ich mal die Komponenten gesucht.
Das hier habe ich gefunden. (siehe Bild).

[Bild: 5nsvh5e5.jpg]

Ich möchte den Umbausatz natürlich erst kaufen, wenn ich mir auch sicher bin, dass alles passt. Zum Verkäufer kann ich eher nicht in Kontakt treten.
Der kommt aus Hongkong. Amazon verkauft es aber selbst. Also die Ware kommt jetzt nicht aus Hongkong :)
Ich hoffe, mir kann hier jemand helfen.

Ist es eigentlich egal, ob der Motor vorne oder hinten sitzt? Ich hätte ihn jedenfalls lieber vorne, da am Hinterrad mehr Gewicht ist. Also wegen mir, Rucksack usw.

Gruß Micha
#2
Zum Umbau kann ich Dir leider nichts sagen, aber gerade beim MTB würde ich definitiv keinen Vorderradmotor wählen. Sonst kämpfst Du bei losem Untergrund auch noch mit 'nem durchdrehenden Vorderrad.
Fat guys need Fatbikes
#3
Also ich nutze mein MTB nicht direkt als Action-Fahrrad. Eher so als Trekkingrad. Aber auf die Idee bin ich jetzt auch nicht gekommen, sprich wenn Vorderrad etwas springt, dass der Motor durchdreht. Logisch :)
Ich selbst wiege 100kg + Rucksack ca. 10kg. Deshalb die Idee, dass ein zusätzliches Gewicht (also Motor) besser vorne wäre, als hinten. Danke für die Info.
#4
Mehr Traktion erreichst du bei einem HR Motor.
Das hat nicht mal nur etwas mit dem Springen des Voderrades zu tun, sondern wie du schon selber festgestellt hast mit dem Gewicht welches du auf das angetriebene Rad bekommst.
Mehr Gewicht auf dem angetriebenem Rad bedeutet auch mehr Traktion (Porsche mit Heckmotor hat mehr Traktion auf der Hinterachse als z.B. ein BMW mit Hinterradantrieb).
VR Motoren sind wirklich nur etwas für Leute die sich eher im flachen und am besten gar nicht abseits von befestigten Wegen bewegen.
Ich würde dir definitiv auch zu einem HR Motor raten.

Gruss LCSnake
#5
Ok. Danke LCSnake für die Infos.
#6
Hallo E-Bike Profis!
Seit fast drei Jahren baue ich privat für mich Fahrräder  zu E-Bikes um. Bei meiner letzten Fahrt (mit 28 Zoll-E-Bike) wurde ich bei knapp 40 kmh locker stehen gelassen, was sonst eher selten ist. Jemand für mit einem Mittelmotor-E-Bike (wohl entsperrt) vorbei.
Ist es möglich, dem untern Akku befindlichen Controller mit bis ca. 46V zu speisen, ohne das er zerstört wird ? Das verwendete Bedienteil C 6 und der Motor von Bafang sind nach meiner Recherche für bis zu 48 Volt ausgelegt. Mit höherer Spannung sollte der Bafangmotor eigentlich schneller drehen und damit schneller fahren. Der Motortyp ist : BFSWX 02.
Alternativ würde ich auch einen separaten Controller verwenden, wenn damit auch die Funktionen vom C 6 erhalten blieben.
Wer von Euch hat da einen Tipp für mich ?
Confused Lightbulb 
Frank-Michael
#7
Hi Frank-Michael

lies dich hier im 48V Tread ein und du hast die dich befriedigende Antwort :)
NCM Moscow 36/48V, Rockshox TK30 Gold, 27,5, C6, Suntour Sattelstütze und Doppelbremsabschalter


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